Illerplastic
Am Anfang stand lediglich eine Idee - der Weg in die Selbständigkeit mit Produkten aus Holz: Einbaumöbel, Fenster und Türen.
Heinrich Oßwald gründete deshalb Anfang der 60er Jahre eine Schreinerei, mit an das Wohnhaus angegliederter 300 qm großer Werkstatt in Au bei Illertissen. Durch den Erhalt von Großaufträgen an die noch junge Firma war es möglich, die damals modernsten Maschinen für die Fertigung zu kaufen. Aufgrund guter Auftragslage konnte der Personalbestand innerhalb kürzester Zeit erweitert werden und lag zweieinhalb Jahre nach Firmengründung bei 25 Beschäftigten. |
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Das Foto gibt einen Eindruck von den
räumlichen Verhältnissen im Jahre 1963
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Die Produktion wurde wenig später auf Rollladen aus Holz ausgeweitet. Die Firma lieferte auf Kundenwunsch auch Kunststoffrollladen, die aus Italien bezogen wurden. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten entschloss man sich, die Profile dafür selbst herzustellen, weshalb im Jahre 1964 der erste Extruder in der Werkstatt aufgestellt wurde. Damit begann zugleich ein neues Kapitel in der Firmenchronik: die Spezialisierung auf Kunststofffenster. |
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Doch zunächst galt es verschiedene Anfangsschwierigkeiten zu meistern. Bei der Herstellung von Profilen für große Fenster waren neue Wege zu beschreiten. Die Eckverbindungen verlangten spezielle Lösungen. Es mussten die Beschläge im Werk selbst angefertigt werden und an den für die Produktion erforderlichen Rohstoff, PVC, wurden neue Kriterien - unter anderem Witterungsbeständigkeit - gestellt. So konnte die Firma im Jahre 1966 das erste von ihr produzierte Kunststofffenster einem Fachpublikum vorstellen. Geplant war damals lediglich Profile an Schreinereien zur Fensterfertigung zu liefern. Im Jahre 1973 kam es dann zur Gründung einer eigenen Fensterabteilung.
Im Jahre 1991 wurde die Firma um ein neues Werk in Ostdeutschland, die "Illerplastic Fenstertechnik GmbH", erweitert. Der Neubau wurde Ende des Jahres 1992 fertiggestellt und Anfang 1993 begann die Produktion der ersten Fenster. Dort hat man sich darauf spezialisiert, Fenster in verschiedenen Farbvarianten herzustellen. Es folgte im Jahre 1993 die Gründung der "Illerplastic Alubau GmbH", der heutigen "Glas- und Metallbau Illertissen GmbH". Es entstand hierbei eine eigenständige Firma, die für die Produktion von Aluminium-Fenstern und Haustüren, sowie Wintergärten und Glasfassaden verantwortlich ist. |
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| Blick in die Fensterfertigung Ende der 80er Jahre: |
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Teilansicht des Profillagers
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| Illerplastic wuchs in den letzten 50 Jahren dank einer hochwertigen Produktpalette und einer Vielzahl richtungsweisender Neuentwicklungen zu einem der führenden Fensterhersteller im süddeutschen Raum heran. Der Einsatz modernster Technik zur Realisierung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und bester reproduzierbarer Qualität war schon immer Bestandteil der Firmenphilosophie. |
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| Ünsere Mitarbeiter setzen sich in verschiedensten Bereichen ein, um bestmögliche Kundenzufriedenheit sicher zu stellen.
Das Hausgebiet erschließt sich über Bayern und Baden-Württemberg.
Das Absatzgebiet des zweiten Produktionsstandorts befindet sich zwischen Cottbus und Dresden. |
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